Unterstützung für Pflegefamilien,
Kinderhospiz und MINT-Projekt
Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Rosenheim hat in seiner jüngsten Sitzung finanzielle Hilfen für drei verschiedene Lebensbereiche bewilligt. Die Gesamtsumme der Unterstützung beträgt mehr
als 111.000 Euro.
Ab Mai 2025 zahlt der Landkreis Rosenheim den Bereitschaftspflegefamilien 76 Euro pro Tag ab dem ersten Betreuungstag. Der Tagessatz steigt damit um acht Euro. Für den Landkreis bedeutet dies
Mehrausgaben von 75.000 Euro. Die Erhöhung stärkt die wichtige Arbeit dieser Familien. Sie nehmen kurzfristig Kinder in Notsituationen auf und übernehmen eine zentrale Aufgabe für den
Kinderschutz.
Der Landkreis unterstützt das neue teilhabeorientierte Angebot der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) mit 20.000 Euro für zwei Jahre. Die Stiftung erweitert damit ihre regionalen
Leistungen für Familien mit lebensbedrohlich erkrankten Kindern. Besonders profitieren auch deren Geschwister durch bessere soziale Teilhabe. Das Programm umfasst unter anderem Ferienangebote wie
Besuche bei der Feuerwehr München sowie Eltern- und Geschwistergruppen. Seit 2018 erhalten Familien mit einem lebensbedrohlich erkrankten Kind oder Elternteil in der AKM-Zweigstelle Rosenheim
Beratung, Begleitung und Unterstützung.
Die Technische Hochschule Rosenheim erhält einen Zuschuss von 16.000 Euro für das Projekt „Stiftung Kinder forschen“. Die Förderung beginnt im November 2025 und gilt für zwei Jahre. Als
Netzwerkpartner koordiniert die Hochschule seit 2023 Fortbildungen von Fach- und Lehrkräften in Kindertageseinrichtungen sowie Grundschulen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften und Technik). Das Projekt begeistert Kinder für MINT-Themen, fördert Problemlösung und Kreativität und baut Geschlechterklischees frühzeitig ab.