Der Zauber

der Manege

 

Atemberaubende Seilkunst, Löwen und Tiger die auch kuscheln:das alles erlebten über 80 Kinder und Erwachsene beim Besuch des Zirkus Krone in München. Mit einem Doppeldecker der Fa. Sturz ging es  Sonntagnachmittag in den Zirkusbau.

 

Immer wieder beeindruckend die Artisten bei ihren spektakulären und beeindruckenden Darbietungen. Sei es auf einem turmhohen Einrad oder als Radgruppe in synchronen und halsbrecherischen Sprüngen. Seiltänzer, die auch auf den Schultern eines zweiten Artisten in großer Höhe über das Seil gleiten. Elegant die Chefin von Zirkus Krone - Jana Mandana Lacey-Krone - mit ihrer Pferdedressur und ihr Gatte im Raubtierkäfig. Er zeigte, daß auch Löwen manchmal schmusen mögen.

 

Ein Akteur der in einer Vorstellung nicht fehlen darf, ist der Zirkus - Clown, diesmal als Trio mit Steckenpferd, welches das Publikum zum Lachen animierte. Auch Papageien sind hervorragende Turner wie man sehen konnte. 

 

Mit großem Applaus zum Finale verabschiedeten sich die Zuschauer aus dem Zirkusbau und kamen gut und zufrieden wieder in Soyen an. 

 

Helene Wagensonner


Die vergessene Schanze
 von Hohenburg

Es war ein kalter Wintertag im Januar 1969, als die Skisprungschanze von Hohenburg feierlich eröffnet wurde. Die Luft war erfüllt von der Begeisterung der Zuschauer, die sich am Hang versammelt hatten, um die wagemutigen Springer zu bestaunen.
Mit großem Elan errichtete der Ski-Club Haag die Naturschanze, das Gelände wurde sogar vom Verein erworben. In den ersten Jahren herrschte reger Betrieb. Kinder und Jugendliche träumten davon, wie ihre regionalen Idole durch die Lüfte zu segeln. Viele Wettkämpfe fanden mit lokalen Größen statt. Doch dann geschah das Unvermeidliche: Der Schnee blieb aus. Die Winter wurden milder, die Sprungtage seltener. Was einst ein Zentrum des Wintersports war, wurde mehr und mehr von der Natur zurückerobert.
Heute wachsen dort, wo einst mutige Springer landeten, junge Bäume. Der Hang ist still, kein Applaus, kein Jubel, kein Knirschen der Skier auf festem Schnee. Die Erinnerungen an die Schanze von Hohenburg leben nur noch in den Erzählungen derer weiter, die damals dabei waren – als die Schanze noch ein Ort des Aufbruchs, des Mutes und der sportlichen Leidenschaft war.
Burgschanze:
K-Punkt:    45 m
Schanzenrekord:    46,0 m (1976)

SBB